Teil 1: Soziokultur in Duisburg

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Mi., 12. Sept. 2018, 19-21 h, Grammatikoff (Dellplatz, DU-Mitte)
Im November 2016 beschloss der Rat der Stadt – endlich – einen Kulturentwicklungsplan für Duisburg. Der Plan enthält viele gute Analysen und wichtige Zielvorgaben, z.B. diese:

Duisburg [benötigt] (…) Räumlichkeiten für die nichtgewerbliche kulturelle Nutzung: Konkret ist hier vor allem die Ermöglichung eines Soziokulturellen Zentrums (…) zu nennen.

Was der Rat der Stadt schon weiß und also fordert, ist in der Verwaltung und auch in der Duisburger Bürger*innenschaft noch nicht allen bekannt. Viele denken bei Soziokultur an städtisch subventionierten Punk, weniger an gesellschaftlich notwendige Begegnungs-, Denk- und Erprobungs-Räume für alle, an partizipative künstlerische, (inter-)kulturelle, soziale, politische und Bildungs-Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senior*innen.
Aufklärung tut Not. Diese wollen wir in und mit dieser Diskussions-Veranstaltung leisten. Zuletzt natürlich auch zu der Frage, woran es denn seit Jahren hakt in Duisburg, auch seit November 2016, und wie auch hier bald wieder ein Soziokulturelles Zentrum entstehen könnte. Andere Städte – und ebenfalls arme, wie z.B. Wuppertal und Oberhausen – machen`s doch auch.

Zu Gast sind:

  • Thomas Krützberg, Dezernent für r Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg
  • Apostolos Tsalastras, Dezernent für Finanzen und Kultur der Stadt Oberhausen
  • Lukas Hegemann, Mitarbeiter der LAG Soziokultureller Zentren NRW und Geschäftsführer des Soziokulturellen Zentrums Die Börse, Wuppertal
  • Luise Hoyer, Kultursprung e.V., Cooperative Duisburg
  • Christian Wagemann, DUiY, Syntopia, Be Neighbours, Bürgerinitiative Alte Feuerwache, Cooperative Duisburg

Kommt am Mi. 12. Sept. um 19 h ins Grammatikoff!!
Weitere Veranstaltungen folgen – siehe Ermöglichen – So geht das

Mitschnitt aus dem Film DYSTOPOLIE.