Teil 1: Soziokultur in Duisburg

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Die erste öffentliche Veranstaltung unserer Reihe “Ermöglichen – So geht das” fand am Mi., 12. Sept. 2018 zum Thema “Soziokultur in Duisburg” im Grammatikoff in Duisburg-Mitte statt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Anwesenden, bei allen an der Diskussion Teilnehmenden, beim Grammatikoff – und bei Liam & Felix für die Erklärung dessen, was Soziokultur ist und kann.

Einen Audio-Mittschnitt der Diskussion veröffentlichen wir demnächst auf dieser Seite. Ihre Ankündigung und den im Grammatikoff gezeigten Erklär-Film von Liam & Felix findet ihr auf dieser Seite unten. Ebenso den Ankündigungsfilm “Baum erklärt Zweckbindung”. Und Links zu Zeitungsartikeln, die vor und nach unserer Veranstaltung zu ihr und zum Thema Soziokultur in Duisburg erschienen sind.

Zu den Folgen der Veranstaltung gehört vor allem, dass nun eine beim Kulturdezernenten der Stadt angesiedelte “Ermöglichungsgruppe Soziokulturelles Zentrum für Duisburg” eingerichtet wurde, in der auch Vertreter*innen von “DU erhält(st) Kultur” mitwirken. Zu den ersten Ergebnissen dieser mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung und der freien Duisburger Kunst-/Soziokultur-Szene besetzten Gruppe berichten wir demnächst hier und anderswo.

Unsere Diskussions-Veranstaltung am 12. September war Teil der Aktionswoche “Träume unter Asphalt” von Recht auf Stadt Ruhr und der Duisburger Aktionsgruppe Be Neighbours. Diese mündete am Samstag, 15. September in einer Tanz-Demo durch Duisburg-Mitte und -Hochfeld. Den Ablauf der Aktionswoche und ihre Dokumentation gibt’s auf www.realize-ruhrgebiet.de.

Im Anschluss an die Aktionswoche und die Tanz-Demo tagte am 18. September “Recht auf Stadt Ruhr” im Duisburger DJÄZZ. Hier wurde auch über die ordnungsamtlich produzierte sehr schwierige Lage dieses einzigen Musikclubs in Duisburg-Mitte gesprochen. Auch dazu demnächst mehr.

Hier nun: Erste Dokumentation der Veranstaltung:

Mi., 12. Sept. 2018, 19-21 h, Grammatikoff (Dellplatz, DU-Mitte)
Im November 2016 beschloss der Rat der Stadt – endlich – einen Kulturentwicklungsplan für Duisburg. Der Plan enthält viele gute Analysen und wichtige Zielvorgaben, z.B. diese:

Duisburg [benötigt] (…) Räumlichkeiten für die nichtgewerbliche kulturelle Nutzung: Konkret ist hier vor allem die Ermöglichung eines Soziokulturellen Zentrums (…) zu nennen.

Was der Rat der Stadt schon weiß und also fordert, ist in der Verwaltung und auch in der Duisburger Bürger*innenschaft noch nicht allen bekannt. Viele denken bei Soziokultur an städtisch subventionierten Punk, weniger an gesellschaftlich notwendige Begegnungs-, Denk- und Erprobungs-Räume für alle, an partizipative künstlerische, (inter-)kulturelle, soziale, politische und Bildungs-Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senior*innen.
Aufklärung tut Not. Diese wollen wir in und mit dieser Diskussions-Veranstaltung leisten. Zuletzt natürlich auch zu der Frage, woran es denn seit Jahren hakt in Duisburg, auch seit November 2016, und wie auch hier bald wieder ein Soziokulturelles Zentrum entstehen könnte. Andere Städte – und ebenfalls arme, wie z.B. Wuppertal und Oberhausen – machen`s doch auch.

Zu Gast waren:

  • Thomas Krützberg, Dezernent für r Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg
  • Apostolos Tsalastras, Dezernent für Finanzen und Kultur der Stadt Oberhausen
  • Lukas Hegemann, Mitarbeiter der LAG Soziokultureller Zentren NRW und Geschäftsführer des Soziokulturellen Zentrums Die Börse, Wuppertal
  • Luise Hoyer, Kultursprung e.V., Cooperative Duisburg
  • Christian Wagemann, DUiY, Syntopia, Be Neighbours, Bürgerinitiative Alte Feuerwache, Cooperative Duisburg

Gezeigt wurde dieser Film:

Nicht im Grammatikoff gezeigt wurde dieser Film (Outtake aus dem Film DYSTOPOLIE):

Vorab berichteten über die gesamte Aktionswoche:

Rheinische Post, 6. September 2018   |   WAZ, 7. September 2018

Über die Podiumsdiskussion berichtete:

WAZ, 13. September 2018: Rückenwind kommt auf für ein soziokulturelles Zentrum

Einen Zwischenstand zur fortgesetzten politischen Diskussion lieferte:

WAZ, 14. November 2018: Soziokultur-Zentrum für Duisburg in der Diskussion