Ermöglichen – So geht das

Mit ihrem Ende 2016 beschlossenen Kulturentwicklungsplan hat sich ausgerechnet die Stadt, die sich in jüngerer Vergangenheit als Kulturverhinderin einen Namen machte [vgl. Archiv: DU-Kultur 2012], eine „Kultur des Ermöglichens” zum Motto gegeben. Wir wollen zeigen, wie das geht und mit dafür sorgen, dass aus dem Motto reale Politik wird. Es ist dies weniger schwer und tut viel weniger weh, als in Duisburg noch viele glauben und glauben machen.

Den Zweifeln entgegen und für eine Politik des Ermöglichens setzen wir auf Information, Reflexion und Propaganda mit unserer Veranstaltungsreihe “Ermöglichen – So geht das”.

Das Ermöglichen ermöglichen – was bisher geschah

Seit der ersten öffentlichen Veranstaltung der Reihe „Ermöglichen – so geht das“, einer Podiumsdiskussion zum Thema “Soziokultur in Duisburg” im September 2018 im Rahmen der Aktionswoche „Träume unter Asphalt“, hat sich einiges getan. Nachdem Vertreter*innen von SPD, Linke und den Grünen noch einmal ihre Zustimmung für ein Soziokulturelles Zentrum bekräftigten, stellte Kulturdezernent Thomas Krützberg eine halbjährige Erprobungsphase für ein Soziokulturelles Zentrum im Jahr 2019 als machbar in Aussicht – und versprach, die schon auf der Kulturkonferenz im April 2018 beschlossene „Ermöglichungsgruppe“ aus Vertreter*innen der städtischen Verwaltung und der freien Kulturszene einzuberufen. Daraufhin machten wir uns an die Arbeit, reichten beim „Fonds Soziokultur“ und der „LAG NW“ den Projektantrag: „Utopie – Strategie – Wirklichkeit: Ein Soziokulturelles Zentrum für Duisburg“ zur Durchführung eines 6-monatigen Probebetriebs in der Alten Feuerwache Hochfeld ein – und bekamen Anfang des Jahres Förderzusagen für 2019.

Nach gemeinsamen Vorplanungen zwischen „DU erhält(st) Kultur“ und dem Kulturdezernat traf sich die „Ermöglichungsgruppe Soziokulturelles Zentrum“ im Dezember 2018 zum ersten Mal im Rathaus. Auf die überraschende Aussage, dass die Alte Feuerwache nicht zur Verfügung steht (irgendwas mit „kommerzielle Nutzung“) und die Anerkennung unserer Vorarbeit (Konzept und Förderanträge), folgten vielversprechende, aber letztlich erfolglose Besichtigungen von Immobilien (Bsp. Kabel-Theisen-Hallen | Musfeldstraße). Seit dem zweiten Ermöglichungsgruppen-Treff en Anfang Februar (unter Beteiligung von Herrn Wortmeyer | GEBAG) stehen nun – mit dem Rückenwind der Bewilligung der Fördermittel von „Fonds Soziokultur“ und „LAG – Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW“ – alle Zeichen auf grün. Die Erprobungsphase wird stattfinden! Nur: An welchem Ort?

Das entscheidet sich nun wohl pünktlich zur Veranstaltung: „Ermöglichen – So geht das.Teil 3: Na siehste, geht doch!“ am Donnerstag, 04. April, um 19.00 Uhr im „47“.

Ermöglichen – So geht das“ wird ermöglicht durch freundliche Unterstützung der LAG Soziokultureller Zentren NRW.

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